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Hotel, Luxushotels, Nächtigung, Spa, Sechs-Sterne-Klasse, Fünf-Sterne-Hotel

Hotelpreise in Österreich steigen

Die Nächtigungspreise in Österreich verlassen ihr tiefes Preisniveau.

Die Hotelzimmerpreise in Österreich haben im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Quartal 2009 leicht um +2,28% zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug der Rückgang -6,41%.

Eine Nacht in einem österreichischen Hotel kostete im dritten Quartal damit durchschnittlich 84,63 €Euro.

Bei den österreichischen 2-, 3-, 4- und 5-Sterne-Hotels sind die Zimmerpreise über die Monate Juli, August und September im Vergleich zum zweiten Quartal wieder leicht angestiegen. Lediglich die 1-Sterne-Kategorie hatte noch mit einem Preisrückgang von -4,19% zu kämpfen.

Während Wien (-11,46%), Innsbruck (-3,60%) und Wels (-2,48%) auch im vergangenen Sommerquartal noch Federn lassen mussten, stabilisierten sich Klagenfurt, Villach und Salzburg und fuhren zumindest Zuwächse im niedrigen einstelligen Prozentbereich ein.

Klagenfurt löste im dritten Quartal 2009 die Hauptstadt Wien als teuerste Hotelstadt in Österreich ab und weist mit 99,51 € die höchsten durchschnittlichen Hotelzimmerpreise in Österreich auf, gefolgt von Villach (88,57 €) und Salzburg (88,32 €). Die durchschnittliche Übernachtungsdauer verhält sich relativ konstant und lag im dritten Quartal 2009 bei 2,22 Nächten sogar leicht über dem Vorjahresquartal (= 2,20)

Europa: Weiterhin teils beträchtliche Preisrückgänge - Moskau mit höchstem, London mit niedrigstem Preisverfall - In einigen Metropolen zogen die Hotelzimmerpreise leicht an

Weltweit: Peking, Dubai und Bangkok mit den höchsten Rückgängen - New York verzeichnet spürbaren Zimmerpreis-Anstieg und löst Moskau als teuerste Hotelstadt der Welt ab  

 


Niedrige Hotelpreise freuen Reisende weltweit

Ein Sturz von Hotelpreisen verbilligt Reisen! Im Durchschnitt sind die Preise im ersten Halbjahr 2009 um 17 Prozent gefallen. Zur sinkenden Nachfrage kam noch der starke Anstieg der Hotelkapazitäten erschwerend hinzu. Das sind die Grundergebnisse des Hotelpreisindex vom Online-Anbieter Hotels.com für den Zeitraum Januar bis Juni 2009. In der Studie wurden die Buchungsdaten von 78.000 Hotels in 13.000 Standorten berücksichtigt.

Markant ist die Tatsache, dass einige Hochpreis-Destinationen - so etwa das sehr beliebte London - deutlich günstiger geworden sind. Die Themse-Metropole rangiert auch nicht mehr unter den weltweit zehn teuersten Destinationen. Ein Schnäppchen ist London deswegen aber nicht geworden, meint ein Experte von hotels.com. Es sei zu erwarten, dass in London die Preise auch langsam wieder nach oben gehen werden.

Ein echtes Schnäppchen am Hotelmarkt ist, so Erichsen, beispielsweise Berlin. Hier liegt der durchschnittliche Zimmerpreis bei 76 Euro. Sehr günstig könne man auch in Ungarn, Tschechien und Polen nächtigen. Trotz der Preisrückgänge in Wien - insgesamt um 25 Prozent - gehört die Donaumetropole als günstigste Stadt Österreichs nicht zu den "richtigen Schnäppchen. Eine Ausnahme bildet Graz, dessen Hotelpreise im Vergleich zum Vorjahr sogar um neun Prozent gestiegen sind.

Überraschung Las Vegas: Die meisten Reisenden gehen davon aus, dass die Glücksspiel-Metropole in der Wüste von Nevada ein sehr teures Pflaster ist. Das ist allerdings ganz und gar nicht der Fall. Die Hotellandschaft der glamourösesten Stadt der USA hat sich seit Beginn der Rezession im Vorjahr deutlich verändert. Durch den massiven Rückgang des Kongresstourismus 2008 ist es zu einem drastischen Rückgang der durchschnittlichen Übernachtungspreise gekommen, da die Hoteliers versuchten, die Belegraten so hoch wie möglich zu halten. Eine Entspannung schien jedoch nicht in Sicht. Die Kongresse und Veranstaltungen gingen weiter zurück. Zudem kam es zu einem Einbruch des US-Tourismus. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Hotelpreise um 20 Prozent auf durchschnittlich 63 Euro gesunken!

In Dubai, das bis zum 2. Quartal 2009 zu einem der teuersten Reiseziele zählte, sind die Hotelpreise ebenfalls um 23 Prozent gesunken. Für den Experten von Hotels.com weise das auf den starken Rückgang der Geschäftsreisen weltweit hin. Günstiger sind auch die Zimmerpreise in New York geworden, das ebenfalls nicht mehr zu den teuersten Städten zählt. Nur drei Städte haben in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Preisanstieg erfahren: In Rio der Janeiro stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 135 Euro, in Jerusalem um acht Prozent auf 121 Euro und in Istanbul um einen Prozent auf 112 Euro.


Hotelpreise weltweit sinken

Die Hotelpreise sind in Großbritannien im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf durchschnittliche 116 Euro pro Zimmer und Nacht gesunken. Ähnlich stark war der Rückgang in Norwegen und Irland. Hier gingen die Hotelpreise um 18 Prozent beziehungsweise 17 Prozent zurück. Die Schweiz ist das einzige Land Europas, in dem die Übernachtungskosten um sieben Prozent gestiegen sind. Mit 144 Euro pro Zimmer und Nacht sicherten sich die Eidgenossen während des Untersuchungszeitraums den Rang eins als teuerstes Reiseziel Europas und überholten dabei Norwegen.

Moskau war auch im vergangenen Jahr die teuerste Destination weltweit. Aber auch im Mittleren Osten war das Preisniveau zwischen Oktober und Dezember 2008 vergleichsweise hoch, wie in Abu Dhabi, Dubai oder Kairo. Die Destinationen zogen vor allem europäische Reisende an, die dem kalt-grauen Winter entfliehen wollten. Durchschnittlich kostete ein Zimmer in Moskau pro Nacht 231 Euro. Den zweiten Platz belegte Abu Dhabi mit 224 Euro und dem gleichzeitig höchsten Preisanstieg von 24 Prozent, gefolgt von Dubai mit 202 Euro (Preisrückgang von fünf Prozent). 

Laut dem jüngsten Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com ist der durchschnittliche Preis für ein Hotelzimmer im Vergleich zum Vorjahr deutlich gefallen. Am stärksten war Nordamerika von dieser Entwicklung betroffen. Dort sind die Preise innerhalb des vierten Quartals 2008 im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent gefallen. In Europa gaben die Preise innerhalb des gleichen Zeitraums um zehn Prozent nach, in der Karibik um sieben Prozent. In Asien blieben die Preise nahezu unverändert und gaben nur um zwei Prozent nach.